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Caritas-Jugendmigrationsdienst Hof hilft Schulen beim Abbau von Vorurteilen

Caritas-Jugendmigrationsdienst Hof hilft Schulen beim Abbau von Vorurteilen
Datum:
Veröffentlicht: 13.3.12
Von:
Maria Hansen
Der Caritas-Jugendmigrationsdienst Oberfranken/Ost, der seit 1981 in der Trägerschaft des Caritasverbandes für Stadt- und Landkreis Hof ist, hat 2011 die Zusammenarbeit mit den Schulen in der Stadt und im Landkreis Hof intensiviert. In 34 Klassen mit insgesamt 661 Schülern wurde ein sogenanntes interkulturelles Training durchgeführt. 167 Schüler hatten selbst einen Migrationshintergrund.

Der Caritas-Jugendmigrationsdienst Oberfranken/Ost, der seit 1981 in der Träger-schaft des Caritasverbandes für Stadt- und Landkreis Hof ist, hat 2011 die Zusam-menarbeit mit den Schulen in der Stadt und im Landkreis Hof intensiviert. In 34 Klassen mit insgesamt 661 Schülern wurde ein sogenanntes interkulturelles Training durchgeführt. 167 Schüler hatten selbst einen Migrationshintergrund. Dabei wurden mit Hauptschulen, Berufsfachschulen, Berufsschulen, Fachoberschule und Gymnasien fast alle Schultypen erreicht. Das interkulturelle Training hatte den Titel „gut ankommen“. Es sollte Sensibilität schaffen für die unterschiedliche Herkunft von Mitschülern einer Klasse und Interesse wecken, sich mit fremden Kulturen auseinan-derzusetzen. Das Finden gemeinsamer Werte wurde angeregt. Dadurch wurde die interkulturelle Kompetenz der Schüler/innen gestärkt. Durch die positive Rückmeldung der Schulen scheint dies gelungen zu sein.

Der Caritas-Jugendmigrationsdienst Oberfranken/Ost ist zuständig für die Stadt- und Landkreise Hof, Wunsiedel, Bayreuth und Kulmbach. Er kümmert sich um Menschen mit Migrationshintergrund in der Altersgruppe von 12 bis 27 Jahren und arbeitet mit anderen sozialen Institutionen im Bereich Migration eng zusammen. Neben dem Schwerpunkt der Einzelfallhilfe und der individuellen Beratung führt er auch Gruppenmaßnahmen durch, wie z.B. das interkulturelle Training an Schulen, Lern- und Hausaufgabenhilfe, Elternarbeit, Qualitraining und Orientierungskurse. Mit den Sprachkursträgern in der Region findet eine regelmäßige Zusammenarbeit statt.

2011 wurden 170 Klienten erreicht, davon 98 weiblich. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern waren Praktikanten, Honorarkräfte und 8 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen im Einsatz.

Das interkulturelle Training kann in Zukunft aus verschiedenen Gründen nicht mehr durchgeführt werden. Neben Eigenmitteln des Caritasverbandes für Stadt- und Landkreis Hof e.V. wird die Einrichtung aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.