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Joseftagsaktion - Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger besucht Caritas-Jugendmigrationsdienst Hof

Besuch von Petra Ernstberger
Datum:
Veröffentlicht: 17.5.13
Von:
Maria Hansen

Besuch beim Caritasverband in Hof

Im Rahmen der Josefstagaktion von Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft besuchte die Bundestagsabgeordnete der SPD, Frau Petrag Ernstberger, den Caritasverband für Stadt- und Landkreis Hof e.V., um sich über die Arbeit der Einrichtung Jugendmigrationsdienst Oberfranken / Ost in der Trägerschaft des Caritasverbandes Hof zu informieren.

Im Rahmen der Josefstagaktion von Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft besuchte die Bundestagsabgeordnete der SPD, Frau Petra Ernstberger, den Caritasverband für Stadt- und Landkreis Hof e.V., um sich über die Arbeit der Einrichtung Jugendmigrationsdienst Oberfranken / Ost in der Trägerschaft des Caritasverbandes Hof zu informieren.

Frau Ernstberger wurde zusammen mit ihrem Mitarbeiter, Herrn Mielentz, vom Geschäftsführer des Caritasverbandes für Stadt- und Landkreis Hof, Herrn Pretsch, begrüßt, der sich für das Interesse an der Arbeit des Jugendmigrationsdienstes bedankte. Herr Pretsch erwähnte, dass der Caritasverband Hof Träger von 10 sozialen Einrichtungen der Arbeitsgebiete Pflege, Beratung, Betreuung, Freiwilligenarbeit und Migrationsarbeit ist und im Migrationsbereich 2 Einrichtungen betreibt. Die Mitarbeiter/in Frau Adler und Herr Spahr vom Jugendmigrationsdienst berichteten über die Vielfalt ihrer sozialen Arbeit, die Größe der Betreuungsgebiete (Stadt- und Landkreise Hof, Bayreuth, Kulmbach, Wunsiedel) , über immer wieder neue Aufgabenfelder, die Zuständigkeit für die Personengruppe der 12– bis 27-jährigen und die Wichtigkeit einer vernetzten Arbeitsweise. Der Jugendmigrationsdienst übernimmt eine Lotsenfunktion für Menschen mit Migrationshintergrund, um bei den zuständigen Stellen die Probleme klären zu können, die für eine erfolgreiche Integration oder ein Zurechtfinden in unserer Gesellschaft notwendig sind. 2012 erreichte der Jugend-migrationsdienst 276 Klienten.

Im 2. Teil des Gesprächs wurden bestehende Gruppen aufgesucht und mit den Kindern und Jugendlichen ein direktes Gespräch geführt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Gruppenangebote zur sprachlichen und schulischen Förderung sind. Aus früheren hilfsbedürftigen Kindern mit Förderungsbedarf werden manchmal freiwillige Helfer/innen des Jugendmigrationsdienstes, die anderen wieder behilflich sind. Grundlage der Hilfe ist die Motivation und Lernbereitschaft.

In einem Abschlussgespräch wurden die angesprochenen Themen vertieft und näher erörtert. Für den Landkreis Wunsiedel berichtete Frau Adler über das Problem der Betreuung von Asylbewerbern, das nur in Zusammenarbeit mit Betreuungsdiensten vor Ort bearbeitet werden kann und Herr Spahr von der schwierigen Integration in den Arbeitsmarkt in der Region Hof. Die Frage der beruflichen Anerkennung und der damit verbundenen Kosten wurde angesprochen, die Schwierigkeit der schulischen und beruflichen Integration, Migrationsarbeit und die demographische Entwicklung in unserer Gesellschaft, sowie der öffentliche Nahverkehr in einer ländlich strukturierten Region. Die Gesprächsteilnehmer/innen waren sich einig, dass bei dem großen Betreuungsgebiet und der personellen Besetzung des Jugendmigrationsdienstes (1,3 Planstellen) nur begrenzte Möglichkeiten vorhanden und punktuelle Schwerpunktbildungen notwendig sind und Integration ohne Sprachkenntnisse bzw. Sprach- und Bildungsförderung nicht möglich ist.